Ministerium für Arbeit,Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
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Kultur und Medien

Interkulturalität

In einer sich ständig wandelnden Welt stehen sowohl die einzelnen Menschen als auch ganze Gesellschaften vor der Herausforderung in wechselnden Kontexten zu verstehen, zu kommunizieren und zu handeln. Nicht lokale, regionale oder nationale Traditionen und Normen bestimmen dabei die Kommunikation und den wechselseitigen Umgang, sondern eine neue globale Unübersichtlichkeit von Werten und Kulturen. Interkulturalität stellt einen Ansatz dar diese Situation produktiv zu nutzen. Interkulturalität bedeutet dabei, das es zu kulturellen Überschneidungsituation kommt. Dann treffen die Eigenkultur und die Fremdkultur aufeinander. Es entsteht dann das Interkulturelle, unter anderem weil man das Verhalten aus einem anderen kulturellen Kontext aus dem Wissen des Eigenen heraus interpretiert.

Zur Entwicklung von Konzepten der Interkulturalität und zur Arbeit an praktischen Detaillösungen hat sich die Beschäftigung mit Interkulturalität in verschiedene Bereiche untergliedert und spezialisiert. Beispiele hierfür sind: Interkulturelle Kommunikation, Interkulturelles Management, Interkulturelles Lernen.

Ziel von interkulturellen Konzepten sind dabei immer sowohl der einzelne Mensch, dessen Kompetenzen erweitert und gestärkt werden sollen, als auch Gesellschaften und ihre Institutionen, die geöffnet und verändert werden sollen und sich so auf veränderte Kontexte einstellen und für sich nutzen können.

 

Interkulturelles Radio- und Fernsehangebot des Westdeutschen Rundfunk


Interkulturelle Kunst- und Kulturprojekte


Migrantas - Eine visuelle Sprache der Migration


Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek


Pflege des Kulturgutes nach § 96 BVFG



Institutionelle Förderung

Alle institutionell geförderten Einrichtungen dienen der Selbstidentifikation der Zuwanderinnen und Zuwanderer und sind damit wertvolle Instrumente zur Integration dieses Personenkreises, insbesondere der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. Die Neuorientierung der Kulturpflege einschließlich der Förderung des friedlichen Zusammenlebens der europäischen Völker steht dadurch in Harmonie zum Kulturauftrag des § 96 BVFG. Das beachtliche deutsche Kulturerbe muss als Baustein für das Bewusstsein eines kulturellen europäischen Gesamterbes begriffen und dynamisch in den europäischen Einigungsprozess, der in Zukunft auch Osteuropa umfassen wird, eingebracht werden. Institutionell gefördert werden die folgenden Einrichtungen:


Stiftung „Gerhart-Hauptmann-Haus" – Deutsch-osteuropäisches Forum


Oberschlesisches Landesmuseum der Stiftung „Haus Oberschlesien"


Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen


Interkulturelles Portal


Offene Jazz Haus Schule e.V.



Medien/Printmedien

Medienanalysen – Migranten – Multikulti

Das Mediennutzungsverhalten von Migrantinnen und Migranten auf der einen Seite und die Wirkung der Medien durch ihre Berichterstattung über Migrantinnen und Migranten auf die deutsche Bevölkerung auf der anderen Seite sind Thema dieses Abschnitts.



Online- Interviewarchiv

Heimat hat keinen Plural



 

Interkulturelle Medienwissenschaft und Kulturkonflikt:

Interkulturelle Medienkommunikation


Literatur zum Thema



Integration durch Medien

CIVIS Medienstiftung



Forschungsprojekte zum Thema Migration und Medien

Universität Jena: Migranten in den Medien – Auftreten und Wirkungen semantisch und stilistisch verzerrter Darstellung



Filme zum Thema Integration

Dokumentarfilm "Deutsch aus Liebe"

 


Studien

Migranten und Medien (2011)
Studie des WDR