Aktives Altern von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa
Die Vielfalt innerhalb der Bevölkerung wird auch bei den älteren Menschen weiter zunehmen. Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte - das bedeutet Chancen, das bedeutet Vielfalt. Deswegen muss es ein Ziel sein, die Potenziale dieser Menschen zu nutzen sowie ihre soziale, kulturelle und wirtschaftliche Integration zu fördern. Der Fokus von AAMEE (Active Ageing of Migrant Elders across Europe) liegt auf dem ehrenamtlichen Engagement sowie der Entwicklung von neuen kultursensiblen Produkten und Dienstleistungen, zum Beispiel in den Bereichen Wohnen, Pflege, Bildung, Freizeit, Kultur und Marketing. AAMEE ist ein Mix von wissenschaftlichen und praktischen Aktivitäten. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration hat zusammen mit der Europäischen Kommission das Projekt initiiert.
Das folgende Internetportal ist Teil des Projekts:
www.aamee.eu
Modellprojekt „Integration älterer Migrantinnen und Migranten"
Mit dem Modellprojekt „Integration älterer Migrantinnen und Migranten", das in der Zeit vom 15.11.2000 bis 15.11.2003 durchgeführt wurde, sollen neue integrationsfördernde Strukturen zur Verbesserung der Lebenssituation geschaffen werden.
Ältere Migrantinnen und Migranten nehmen erfahrungsgemäß die vorhandenen sozialen, kulturellen und pflegerischen Altenarbeitsangebote nicht wahr.
In ihrer ersten Phase machte die Projektarbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten deren konkrete Bedürfnisse zur Grundlage.
Aus den Ergebnissen und den Erfahrungswerten der erfolgten wissenschaftlichen Bestandsaufnahme wurden verschiedene Handlungsansätze entwickelt.
Broschüre "Integration älterer Migrantinnen und Migranten" - Ergebnisse des Modellprojektes (PDF-Datei, 5,34 MB, nicht barrierefrei).
Zwischen Arbeit und Ruhestand - ZWAR Zentralstelle NRW
Die ZWAR Zentralstelle NRW bietet Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen ab 50 Jahren in Nordrhein-Westfalen. ZWAR fördert Eigeninitiative, Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Die ZWAR Zentralstelle NRW wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ein wesentlicher Effekt der Beratungsarbeit der ZWAR Zentralstelle NRW ist das landesweite Netz von ca. 120 stadtteilorientierten ZWAR Gruppen; dazu gehören auch Frauengruppen(-netze), Gruppen mit älteren Menschen mit Behinderung sowie ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
Durch das Modellprojekt SPRINT (Sprache, Integration und bikulturelle Begegnung), einer ZWAR-Gruppe in Dortmund-Marten, soll ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Alltagssprache und Lebensqualität von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte geleistet werden.
In regelmäßigen Treffen finden gemeinsame Freizeitaktivitäten von Russlanddeutschen und Einheimischen statt.
Ansprechpartner:
Paul Stanjek, ZWAR Zentralstelle NRW
Steinhammer Str. 3, 44379 Dortmund
Telefon 0231-961317-23
E-Mail:
pa.stanjek@zwar.org
www.zwar.org